WWWBoard New Message: Message 39: Eskalacja Sytuacji na Luzycach
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Posted by Robert Brytan on 08/26/01 at 6:48 AM
Subject: Eskalacja Sytuacji na Luzycach
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Ostatnie protesty w sprawie zamkniecia luzyckiej szkoly w Chroscicy przez > wladze rzadu Saksonii przeradzaja sie w konflikt na arenie miedzynarodowej. > "Domowina" wystosowala pismo do Kanclerza Niemiec i ONZ w tej sprawie > jednoczesni zwraca sie z prosba o pomoc i poparcie do sasiednich krajow > Polski, Czech, Rosji, Ukrainy etc. > > > wiecej na ten temat mozna znalesc pod nastepujacym adresem w > prasowych meldunkach "DOMOWINY": > > http://home.t-online.de/home/320051871311/presse.htm > > wiadomosci zwiazane z eskalacja sytauacji na Luzycach: > > - w parlamencie czeskim posel Miroslav Randsdorf (KSCM) porusza sprawe > Luzyczan. > > - Przewodniczacy FORUM CESKO-NEMECKE (odp. polskiej Fundacja > Polsko-Niemieckie ''Pojednanie'') Miloslav Bednar otwarcie i publicznie > kwestionuje zachowanie sie rzadu niemieckiego w stosunku do Luzyczan. > > - 65 rosyjskich intelektualistow podpisalo sie pod listem protestacyjnym > wystosowanym do rzadu niemieckiego w sprawie zamkniecia szkoly luzyckiej. > > - Czeska i Rosyjska TV byla w Chroscicy (Crostwitz) nadajac programy o > protestach Luzyczan. > > - w srode proba mediacji biskupa katolickiego Joachima Reinelt pomiedzy > rzadem Saksonii a Domowina zakonczyla sie fiaskiem. > > - kazde rano od pon. do piatku o 7.15 odbywaja sie protesty-wigilje na > dziedzincu luzyckiej szkoly w Chroscicy. > > Codzienne wiadomosci w j. luzyckim o sytauacji mozna znalesc na > http://www.internecy.de/ Prosze poczekac az sie okienko otworzy! > > Czy Slazacy nadal pozostana glusi na nasz Luzycki glos i prosbe o wsparcie? > Drodzy Panstwo jak zapewne teraz da sie zauwazyc sytuacja jest > krytyczna! > > > Dlatego jeszcze raz bardzo apeluje do Panstwa w moim wlasnym i > mojego narodu imieniu o pomoc. Kazda pomoc nawet najmniejsza w > postaci wyslania listu protestacyjnego do wladz niemieckich czy tez > przedstawicieli parlamentu reprezentujacych Panstwa osobiscie > bedzie bardzo pomocna. Jeszcze raz prosze o nie podwazanie > wartosci wlasneg glosu! > > > adresy do wladz niemieckich: > > > His Excellency Johannes Rau > The President of Germany > Bundesprasidialamt > Spreeweg 1 > 11010 Berlin > Germany > email: [email protected] > > > > > Bundeskanzler Gerhard Schr�der > Bundeskanzleramt > Willy-Brandt Str. 1 > 10557 Berlin > Germany > email: [email protected] > > > > > > (szef biura MSW do spraw mniejszosci) > > > Dr. Detlev B. Rein > Ministerialrat Bundesministerium des Innern > Interior > Referat SH II 7 > Minderheitenrecht Issues > email: [email protected] > > > (rzad saksonski) > > > Ministerpresident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf > Archivstra�e 1 > 01097 Dresden > Germany > Telefon: (03 51) 5 64-1300 > Telefax: (03 51) 5 64-1309 > email: [email protected] > > > > > Jakie kolwieg oferty konkretnej pomocy moga byc kierowane > bezposrednio do DOMOWINY: > > > k. Jan Nuk > "Domowina" > Postowe Namesto 2 > 02625 Budysin > Luzyca > Germany > email: [email protected] > > http://www.sorben-wenden.de > > > Drodzy Panstwo jest to walka o przetrwanie naszej tozsamosci i > naszego malego slowianskiego narodu! Apeluje o pomoc!!! > > > HYSCI SERBSTWO NJEZGUBJONE!!! > > > Robert Brytan > > > > > APEL DOMOWINY DO ONZ KPC > ------------------------ > > ____________________________________________________ > The Office of the High Commissioner for Human Rights > 8-14 Avenue de la Paix > 1211 Geneva > > Sehr geehrte Damen und Herren, > durch Gesetz vom 09. Juli 1998 hat der Deutsche Bundestag mit Zustimmung des > Bundesrates der Europ�ischen Charta der Regional-und Minderheitensprachen > zugestimmt. > Aufgrund des f�derativen Staatsaufbaus der BRD obliegt die Umsetzung der > �bernommenen Verpflichtungen aus der Charta in erster Linie den L�ndern. > Bei der Ratifizierung der Charta hat sich die BRD u.a. von folgenden > Erw�gungen > leiten lassen: > > ? Die Vielfalt der Sprachen als wesentlicher Basis der Kultur hat die > Kulturgeschichte Europas gepr�gt. In seinen Regional- oder > Minderheitensprachen > findet der kulturelle Reichtum Europas auch heute seinen Ausdruck. > ? Viele Sprachen verlieren ihren Anwendungsbereich durch Umorientierung > ihrer > traditionellen Benutzer, ihre freiwillige Assimilation oder durch > sprachliche > Assimilationspolitik des Staates. Der Gebrauch dieser Sprachen im privaten > Leben > reicht nicht aus, um ihr Weiterleben auf Dauer zu garantieren. > Europaweit droht Regional- oder Minderheitensprachen unterschiedlich stark > der > Untergang oder ein tiefgreifender R�ckgang ihrer Vitalit�t. > > Diese oben genannten und weitere grunds�tzliche Erw�gungen aus dem "Ersten > Bericht der Bundesrepublik Deutschland gem�� Artikel 15 Absatz 1 der > Europ�ischen > Charta der Regional-oder Minderheitensprachen" (s.S. 3 u.4) treffen im > vollen > Umfang auch auf die gegenw�rtige Situation des slawischen Volkes der Sorben > zu. > > Zum Artikel 8 der Charta - Bildung - wird u.a. im "Ersten Bericht" (s. 93) > folgendes dargestellt: > "Es ist davon auszugehen, dass nur ca. 20 000 der 60 000 Sorben in den > zentralen > Siedlungsgebieten die sorbische Sprache so perfekt beherrschen, dass sie zu > einer > aktiveren m�ndlichen und schriftlichen Kommunikation f�hig sind. Territorial > sind > beide Gruppen ungleichm��ig verteilt. Nahezu alle Angeh�rigen mit sehr guten > Kenntnissen der sorbischen Sprache leben im Einzugsgebiet der seit Ende der > 40er > Jahre bestehenden sorbischen Schulen in der Region > Bautzen-Kamenz-Hoyerswerda. In > der �brigen Lausitz verf�gt nur ein geringer Teil der Sorben - meist h�heren > Alters- �ber gute Kenntnisse der sorbischen Sprache". > > Das angef�hrte Netz der sorbischen Schulen, d.h. Schulen in denen Sorbisch > als > Unterrichts- und Umgangssprache angewendet wird, bestand urspr�nglich aus 12 > Schulen. > Durch die Schulbeh�rden der DDR - Bezirk Dresden - wurden administrativ > schrittweise 6 sorbische Schulen geschlossen. Es wurden sogenannte > Zentralschulen > gebildet mit der Begr�ndung, dass ein hohes Bildungsniveau nur in gr��eren > Schulen garantiert werden kann (Mehrz�gigkeit,Fachkabinette, > Fachlehrereinsatz, > ideologische Einflu�sicherung der SED). > > Durch diese Ma�nahmen sind nachweislich in den betroffenen Ortschaften gro�e > Verluste an sorbischsprachiger Substanz eingetreten. Sorbische Schulen (und > auch > Kinderg�rten) haben nicht nur eine Bildungsfunktion zu erf�llen sondern auch > einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der nationalen Identit�t der > Heranwachsenden zu leisten. F�r die sorbischen Familien ist die Existenz der > sorbischen Schule im eigenen Wohnort zugleich ein Symbol f�r den hohen > kulturellen Wert der sorbischen Sprache. > > Jede Schlie�ung einer sorbischen Schule oder Klasse suggeriert im Bewu�tsein > der > Bev�lkerung die zunehmende Bedeutunglosigkeit der Minderheitensprache > zugunsten > der Sprache der Mehrheitsbev�lkerung. > > Das gegenw�rtige noch bestehende Netz der Sorbischen Schulen ( s. Erster > Bericht > S. 98/99) besitzt diesen, f�r das �berleben der sorbischen Sprache und > Kultur > unentbehrlichen Symbolcharakter. > > Anhand internationaler Erfahrungen wurde damit begonnen, in der Ober- und > Niederlausitz, vorwiegend au�erhalb oder am Rande des Einzugsgebietes der > sorbischen Schulen sorbischsprachige Einrichtungen bzw. Gruppen der > Vorschulerziehung einzurichten. Diese Initiative beginnt - unter dem Begriff > "WITAJ" ( = Willkommen) - sich in allen Teilen der Lausitz erfolgreich > durchzusetzen. Etwa 20% aller angesprochenen Eltern entscheiden sich aus > eigener > �berzeugung daf�r, dass ihre Kinder durch eine vollst�ndige und langfristige > sprachliche Immersion im Kindergarten (bzw. Kita) an die sorbische Sprache > herangef�hrt werden. Diese Eltern verlangen, dass der Spracherwerbsproze� > immersiv auch in der Grundschule, Mittelschule bzw. im Gymnasium fortgesetzt > wird > (WITAJ-Bewegung). > Die Eltern w�nschen, dass nach dem Vorbild des bestehenden sorbischen > Schulnetzes > auch in ihren Territorien entsprechende Einrichtungen geschaffen werden, > auch > wenn die gesetzlich festgelegten Klassenfrequenzen nicht erreicht werden. > > Dieser erfreulichen Entwicklung stehen prinzipielle Entscheidungen des > S�chsischen Staatsministeriums f�r Kultus entgegen: > Die Sorbische Mittelschule "Jurij Ch??ka" Crostwitz hat seit ihrem Bestehen > (gegr�ndet vor etwa 100 Jahren) ihre Aufgabe als Bildungsinstitution und als > Identit�tsfaktor vorbildlich erf�llt. > Das S�chsische Staatsministerium f�r Kultus hat es dieser sorbischen Schule > untersagt, mit dem Schuljahresbeginn 2001/2002 eine neue f�nfte Klasse > einzurichten, da mit nur 17 Anmeldungen nicht die erforderliche Anzahl von > mindestens 20 Sch�lern erreicht werde. > Diese Entscheidung - die Eltern wurden unter Strafandrohung aufgefordert, > ihre > Kinder in einer f�nften Klasse der benachbarten sorbischen Schulen > anzumelden - > wurde nur unter demographischen Gesichtspunkten getroffen. Sie ist weder > bildungspolitisch notwendig noch minderheitenpolitisch zu begr�nden. > Mit diesem formalen Akt - der verwaltungsgerichtlich in erster Instanz > bereits > best�tigt wurde - ist die Existenz weiterer sorbischer Klassen und Schulen > ernsthaft bedroht, von einer Erweiterung des sorbischen Schulnetzes als > Folge der > WITAJ-Bewegung ganz zu schweigen. Die Eltern werden verunsichert. Der > Kultur- und > Bildungwert der sorbischen Sprache als Kleinod im Ensemble aller Sprachen > und > Kulturen Europas wird zugunsten statistischer �berlegungen ignoriert. Der > sich > unter den g�nstigen demokratisch-freiheitlichen Bedingungen der BRD > entwickelnde > wieder zunehmende Lebenswille des sorbischen Volkes als Ethnikum und die > sich > jetzt st�rker herausbildende Akzeptanz vieler deutschsprechender B�rger in > der > Ober- und Niederlausitz erh�lt durch die begonnene Schlie�ung der Sorbischen > Mittelschule Crostwitz einen irreparablen Sto�. Es ist ein negatives > politisches > Signal ! > > Die DOMOWINA - Bund Lausitzer Sorben e.V. hat sich als anerkannte > Interessenvertreterin des sorbischen Volkes mit den betroffenen Eltern > solidarisiert, die entgegen der Entscheidung des Regionalschulamtes Bautzen > seit > Schuljahresbeginn ihre Kinder dennoch in die Mittelschule Crostwitz schicken > und > von freiwilligen Lehrern, die sich im Ruhestand befinden, unterrichten > lassen. > > Wir m�chten unserer festen �berzeugung Ausdruck verleihen, dass die > Auseinandersetzung um den Erhalt der sorbischen Mittelschule Crostwitz kein > regionales oder Landesproblem mehr ist. > > Wir wenden uns an The Office of the High Commissioner for Human Rights > mit der Bitte um wirksame und unmittelbare Hilfe und Unterst�tzung. Der > Schutz > und die F�rderung unseres Volkes und dessen bedrohter Sprache mu� > verantwortungsvoll und zukunftsweisend verwirklicht werden. > Jede formale und administrative Vorgehensweise ist sch�dlich und mu� unter > allen > Umst�nden verhindert werden. > > Mit freundlichem Gru� > > gez. Jan Nuck > Vorsitzender
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