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LANDSLEUTE
/ HEIMAT SCHLESIEN |
Schlesische
Nachrichten 24/2001
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Erntedankfest 2001 Jahresausblick 2002
Das diesjährige Erntedankfest
der Landesgruppe Berlin Mark Brandenburg e.V., das traditionell in der Schöneberger
Sporthalle am Sachsendamm stattfand, war mit weit über 1000 Besuchern wieder
ein voller Erfolg.
Bereits in der Eingangshalle begrüßte die Heimatfreunde, neben dem freundlichen
Schankwirt, Herr Alfred Theisen mit seinem "Schlesischen Schatzkästlein"
aus Görlitz. Den Einmarsch der teilnehmenden Gruppen führte wie alljährlich
die Erntekrone an (siehe Foto). Die Jugendblaskapelle aus Stroppendorf,
Kreis Gleiwitz, die Kindergesangsgruppe "ZASS" aus Kotolin, Kreis
Gleiwitz, der Kinder und Jugendchor des DFK Laurahütte, Kreis Kattowitz,
und das Jugendensemble JAHRESRINGE INA Berlin e.V., das uns mit deutschen,
ukrainischen und russischen Tänzen erfreute, belegten, das gerade die Jugend
viel zum Gelingen eines schlesischen Erntedankfestes beitragen kann.
Georg Wichary, stellv. Landesvorsitzender, führte uns durch das Programm
und beeindruckte besonders durch sein solo vorgetragenes Lied "Heimat".
Das Grußwort unseres "Patenonkels" Dieter Hapel, Bezirksbürgermeister
des nunmehr vergrößerten Bezirks Tempelhof Schöneberg, fiel sehr einfühlsam
Der gute Besuch beim Erntedankfest mehrere vollbesetzte Busse aus der Mark
Brandenburg, aus Potsdam, Cottbus, Fürstenwalde, Rathenow und aus dem Märkischen
Oderland waren gekommen ermutigt die Veranstalter, auch für das kommende
Jahr: Termin ist Sonntag, der 13. Oktober 2002.
Brauchtumspflege und Bekenntnis zur Heimat Schlesien werden wieder im Mittelpunkt
stehen. Das sind wir diesem landschaftlich vielseitigen und städtisch beeindruckenden
und reichen Land Schlesien schuldig.
Ich wünsche allen Schlesiern, den Nachkommen und allen Freunden und heutigen
Bewohnern unserer Heimat ein be sinnliches und friedfertiges Weihnachtsfest
sowie einen "Guten Rutsch" ins Jahr 2002.
Dr. Friedrich Vetter, Landesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien,
Landesgruppe Berlin-Mark Brandenburg e. V
Landeskulturtagung 2001
Am Fuße der Burg Rusen im Heinrich Fabri Institut in Blaubeuren bei Ulm,
fand in der Zeit vom z. bis 4. November 2001 die Landeskulturtagung der
Landsmannschaft Schlesien von Baden Württemberg statt.
Die hervorragend vorbereitete und geleitete Kulturtagung durch den Landeskulturreferenten
Günther Zimmermann, fand eine positive Resonanz. Die Begrüßung der Referenten
und persönliche Vorstellung der 43 Tagungsteilnehmer die aus den Vorständen
der verschiedenen Ortsgruppen Baden Württembergs angereist waren, hatte
Herr Zimmermann am z. Nov. 01 eröffnet. Dabei unterstrich er, dass dies
möglich ist, da die Landesregierung in Stuttgart finanzielle Mittel für
die Förderung der schlesischen Kulturarbeit zur Verfugung stellt. Herr
Zimmermann betonte, dass auch ein Kulturseminar für Oberschüler aus Oberschlesien
durchgeführt werden konnte.
Aus Jena angereist war Referent Günter Gerstmann, der als Kenner für schlesische
Literatur gilt. Er referierte über Gerhard Pohl, Quirinus Kuhlmann einen
Dichter der im Jahre 1651 in Breslau geboren war, und einen kurzen Abriss
von August Scholtis las einen Schriftsteller der aus dem Hultschiner Ländchen
stammte.
Es folgten Vorträge von Günter Elze "Die Geschichte von Godulla"
und Streiflichter aus dem Hirschberger Tal von Helga Wüst. Aus Meersburg/Bodensee
kommend, stellt die Vorsitzende Monika Taubitz ihren "Wangener Kreis"
vor, der ca. 100 Mitglieder zählt und zu dem Literaten, Künstler und Liebhaber
schlesischer Bücher angehören.
Am Samstag 3. Nov. 01 begann es mit dem Bericht von Anneliese Stehle Heißler
über die Vertriebenen Protestanten "Zillerthaler Tiroler" aus
Österreich, die 1837 in der Gegend von Erdmannsdorf/Riesengebirge wegen
ihren Glaubens siedelten. Auch über Vertriebene einer Brüdergemeinde aus
Mähren, die nach Herrenhut kamen, referierte Gräfin Vitzthum von Eckstätt.
Das Thema der Sorben aus der Lausitz brachte den Tagungsteilnehmern Christian
Baumgärtel näher. Unser Tagungsleiter Günther Zimmermann spielte vom Tonband
eine Rundfunk Aufnahme aus dem Jahre 1955 vom Südfunk Stuttgart ab, in
der Günther Grundmann Schlesien beschreibt.
Der Höhepunkt war, als Bundeskulturreferent Konrad Werner über dieschlesische
Mundart plauderte. Dabei sagte er, im Bezug auf die schlesische Sprachgemeinschaft
der verschiedenen Landstriche, dass Mittelhochdeutsch die Grundlage in
Schlesien bildete.
An das große Thema "300 Jahre Preußen" wagte sich Ingeborg Heep
mittels Lichtbild Vorlagen. Dazu konnte noch Video Film über preußische
Schlösser und Gärten von Potsdam angeschaut werden. Am Sonntag 4. Nov.
01 wurde zusammenfassend über die Ergebnisse dieser Tagung diskutiert.
Dabei erfolgte die Bekanntgabe der Termine für das Jahr 2002 der Landesgruppe
Stuttgart. Gegen Mittagszeit ging diese Tagung zu Ende. Hier ergriff Landesvorsitzender
Georg Märtsch das Wort: "Schlesien muss mehr in die Öffentlichkeit
rücken" und dabei dankte er den Teilnehmern sowie den Referenten
für die.Vorträge.einen besonderen Dank galt Landeskulturreferent Günther
Zimmermann für einen gelungenen Verlauf dieser Landeskulturtage.
Unter dem Motto "Kummt ock gutt heem" reisten die Tagungsteilnehmer
ab.
G. Kaul (SN)
Landeskulturreferent 2. v.l. mit Referenten in Blaubeuren
Weihnachts und Neujahrsgrüße
Liebe Beuthener, liebe Oberschlesier und liebe Freunde,
wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest,
für das Neue Jahr viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.
Das 26. Beuthener Heimattreffen war abermals ein großes Familienfest.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den zahlreichen Teilnehmern der Veranstaltung.
Unser 27. Beuthener Heimattreffen findet am 6. und 7. September 2003 wieder
in der Patenstadt Recklinghausen statt. Zu diesem Fest laden wir Sie schon
jetzt ein.
Bis zum Wiedersehen ein herzliches "Glück auf"
Ihr Beuthener Heimatkreis
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