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LANDSLEUTE
/ HEIMAT SCHLESIEN |
Schlesische
Nachrichten 23/2001
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Im Zentrum Vertreibung ächten auch in Düsseldorf
Zum diesjährigen "Tag der Heimat" lud
der Bund der Vertriebenen unter dem Vorsitz von Christoph Wylezol (geb.
in Kattowitz O/S) ins Hotel Nikko in Düsseldorf ein.
Zahlreiche Gäste sind der Einladung gefolgt. Die Festrede hielt der Landesgeschäftsführer
des Bundes der Vertriebenen NRW, Markus Patzke, der hervorragend über
die Vertriebenenproblematik sprach.
Umrahmt wurde die Veranstaltung von zahlreichen Mitgliedern der Trachtengruppen,
die mit ihren Fahnen den Ein und Ausmarsch durchführten. Es wurden auch
Gedichte von Freiherr von Eichendorff vorgetragen. Eine Düsseldorfer Chorgemeinschaft
Ostpreußen WestpreußenSudetenland erfreute das Publikum mit deutschen
Heimatliedern. Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet von einer
Bundesschützenkapelle aus Krefeld.
Es war eine gelungene Veranstaltung, vor allem für die Vertriebenen in
Düsseldorf, die eine gute Beziehung zur Verwaltung der Hauptstadt haben.
Auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Joachim Erwin, folgte
der Einladung und richtete an die Versammelten Grußworte und bekräftigte
die Verbundenheit Düsseldorfs zu den ostdeutschen Landsleuten. Es ist
auch erfreulich die Ausstellung "Hansestadt Danzig", die durch
den OB am 17. September im Düsseldorfer Rathaus eröffnet wurde, erwähnen
zu können. In der Reihe " 38 Ostdeutsche Kulturtage" eröffnete
der OB am 16. September eine Auftaktveranstaltung der Sudetendeutschen.
Durch das Programm führte der 17jährige Jugendführer der Schlesier, Michael
Kuligowski. Seine Anwesenheit zeigt, dass das Interesse der Enkelgeneration
über die Abstimmungsgebiete der Großeltern immer größer wird.
Eine Woche vor der Veranstaltung gab die Kinder und Jugendgruppe der Schlesischen
Jugend gemeinsam mit anderen Landsmannschaften Auftritte am Schadoerplatz
in Düsseldorf, verbunden mit einem ostdeutschen Markt.
So kann auch in Zukunft der Bund der Vertriebenen weiter aktiv wirken.
Lisson (SN)
v. links: Christoph Wylezol,
Vorsitzender BdV KV Düsseldorf, Joachim Erwin, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt
Düsseldorf, Edith Koitka, stelle. Vorsitzende BdV KV Düsseldorf, Markus
Patzke, Landesgeschäftsführer BdV NRW
Neuer
Landespressereferent in Bayern
Die Landsmannschaft Schlesien im Landesverband Bayern
e.V. hat wieder einen Landespressereferenten: Armin M. Brandt aus Memmingen
im Allgäu. Dem einstimmigen Votum des Landesvorstandes schlossen sich
die Repräsentanten der Landsmannschaft Schlesien auf der Landesdelegiertentagung
in Landsberg an. Die Neuwahl der gesamten Landesvorstandschaft findet
im April 2002 in München statt.
Armin M. Brandt ist Orts und Kreisvorsitzender in der kreisfreien Stadt
Memmingen, stellvertretender Bezirksvorsitzender im Regierungsbezirk Schwaben
sowie Orts und Kreisvorsitzender vom Bund der Vertriebenen (BdV). In Personalunion
hat er jeweils das Amt des Pressereferenten inne.
Der Sohn schlesischer Eltern ist in Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge
geboren worden. Von Beruf ist er Journalist (Mitglied im Deutschen Journalisten
Verband) und Redakteur. Darüber hinaus arbeitet er als Sachbuchautor und
Dozent.
Für sein vielschichtiges Engagement in jahrzehntelanger Arbeit zum Wohle
der Heimatvertriebenen ist Armin M. Brandt ausgezeichnet worden: Goldenes
und Silbernes Ehrenzeichen der Landsmannschaft Schlesien, Goldenes und
Silbernes Ehrenzeichen vom Bund der Vertriebenen, Ehrenzeichen des Bayerischen
Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber für Verdienst von im Ehrenamt tätigen
Frauen und Männer und die Rathausmedaille der Stadt Memmingen.
Gustav F. Jokisch (SN)

Armin M. Brandt (links) aus Memmingen im Allgäu ist neuer
Landespressereferent der Landsmannschaft Schlesien im Landesverband Bayern
e.V. Erster Gratulant war Landesvorsitzender Helmut Riedel. Foto Joachim
Lukas
Adventsfeier der Wansener
Liebe Wansenerinnen, liebe Wansener,
wie in jedem Jahr veranstaltet die Heimatgemeinschaft Wansen ihren traditionellen
Adventsnachmittag. Am Sonntag, den 16. Dezember 2001 ab 15.00 Uhr findet
im Gemeindesaal von St. ThomasMorus in Bielefeld/Sennestadt ein stimmungsvolles,
vorweihnachtliches Beisammensein bei Kaffee, schlesischem Streusel und
Mohnkuchen statt. Wir hoffen, dass wir Sie, liebe Heimatfreunde und Ihre
Angehörigen begrüßen können.
Der Vorstand
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Nachrichten 23/2001
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