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Seite 11 LANDSLEUTE
Schlesische Nachrichten 22/2001

Treuespende für Schlesien

Es sind ein paar Jahre vergangen, seit unser damaliger Bundesvorsitzender und heutiger Bundesehrenvorsitzender, Dr. Herbert Hupka, zur Zahlung einer Treuespende für Schlesien aufgerufen hatte. Er hatte dies getan, weil das Patenland der Landsmannschaft Schlesien Niedersachsen unter dem damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder, der heute Bundeskanzler ist, die Zuschusszahlung eingestellt hatte. Die Landsmannschaft Schlesien geriet dadurch in gewaltige Turbulenzen. Wo sollte plötzlich das nun fehlende Geld herkommen, um Personal-, Sachkosten, Mieten usw. zu bezahlen? Im Aufruf zur Zahlung einer Treuespende an die Mitglieder der Landsmannschaft sah die Bundesführung eine Möglichkeit, das finanzielle Loch etwas aufzufüllen. Dieser am Anfang gedachte einmalige Spendenaufruf musste weitergeführt werden, weil die Einnahmen aufgrund zurückgehender Mitgliedszahlen und die Reduzierung staatlicher Zuschüsse gern. § 96 BVFG sich so stark verringert haben, das manche zwingende Ausgaben fast nicht getätigt werden konnten. Dank der _Treuespende für Schlesien" konnte dies abgewendet werden.

Haben Sie schon im Jahr 2001 Ihre Treuespende für Schlesien überwiesen? Zeigen Sie Ihre Treue zur angestammten Heimat Schlesien durch Zahlung einer entsprechenden Spende. Helfen Sie dadurch mit, dass die wichtige Arbeit gegen das Vergessen fortgesetzt werden kann.

Bitte, beteiligen Sie sich an der Treuespende für Schlesien!

Joseph Pietsch
Schriftführer im geschäfts
führenden Bundesvorstand der
Landsmannschaft Schlesien

Wir erbitten Ihre Spende auf das Konto bei der Niederschlesischen Sparkasse Görlitz: Konto-Nr.: 40 410, BLZ 850 501 00. Selbstverständlich werden auf Wunsch Spendenbescheinigungen ausgestellt.


Auf den Spuren der Vorfahren

Da musste ich doch tatsächlich erst 60 Jahre alt werden, um die Stätte meiner Vorfahren in Niederschlesien kennenzulernen. Viel hatte ich in der Kindheit und Jugend von meiner Großmutter über die Sommerfrische Lomnitz im Waldenburger Bergland gehört. Und jedes Mal, wenn sie von der herrlichen Gebirgslandschaft erzählte, geriet sie ins Schwärmen. Doch angesichts der bitteren Tatsache, dass Sie nach Flucht und Vertreibung ihr geliebtes Heimatland niemals mehr wiedersehen würde, erfasste sie alsbald schon eine tiefe Traurigkeit und ihre Augen wurden nass.

Dabei hatte ich schon mehrmals den Versuch unternommen, den Geburtsort meiner Mutter einen Besuch abzustatten. Das erste Mal landeten meine Frau und (weiter Seite 12)


Waldenburger Bergland - Sommerfrische Lomnitz und Hoher Heidelberg (936 m)

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