Wechsel in der Redaktionsleitung Die Landsmannschaft Schlesien hat sich von dem Chefredakteur der "Schlesischen Nachrichten", Thomas Helm, getrennt. In dieser Ausgabe stellt sich unsere neue Redakteurin Michaela Ast vor, die ab sofort für unsere Verbandszeitung Verantwortung trägt. Ich bin sicher, dass wir mit dieser Mitarbeiterin eine Frau aus der jungen Generation gewonnen haben, die als Tochter einer Schlesierin in der Tradition Schlesiens steht und viel Engagement für unsere Anliegen einbringt. Auch aufgrund
ihrer Ausbildung bietet Frau
Ast beste Voraussetzungen für die
neue Tätigkeit. Ich bitte Sie alle um eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit, damit der neuen Redakteurin alsbald auch die nötigen
Kenntnisse über die Verbandsinterna zugänglich werden.
Unsere Verbandszeitung "Schlesische Nachrichten" soll unsere Mitglieder
aktuell über schlesisches Leben, über Ereignisse im schlesischen
Bereich und über Politik der Landsmannschaft Schlesien informieren.
Helfen Sie alle mit, dass wir über ein Informationsmittel verfügen,
das unseren Vorstellungen gerecht wird.
Arbeitstagung der Bezirksvorstände aus Bayern Die Landesleitung der Landsmannschaft Schlesien in Bayern hatte im Rahmen der Aktion Zukunftssicherung zu einem Wochenend-Seminar für Bezirksvorstände und potentielle Nachwuchskräfte eingeladen. Ziel dieser Arbeitstagung war Erfahrungsaustausch und unterstützende Information zu den wichtigsten Aufgaben dieser Organisationsgliederung. Sie fungiert als Brücke zwischen Landesleitung und den landesweiten Basisgruppen wie Ortsund Kreisverbänden. Landesvorsitzender Helmut Riedel wies in seiner kurzen Begrüßung darauf hin, daß in allen Verbandsebenen hervorragendes geleistet wurde, schlesisches Kultur- und Volksgut zu erhalten, Ostdeutsche Geschichte unverfälscht weiterzugeben und die Interessen der Landsleute in Bayern zu vertreten. Man habe aber vielenorts daneben versäumt die Organisationsstrukturen des Verbandes zu stärken und neuen Gegebenheiten und Aufgaben anzupassen. Mit diesem Seminar wolle die Landesleitung helfen, Versäumnisse aufzuholen und vor allem jüngere Mitglieder für Führungsaufgaben zu motivieren und zu schulen. Die anwesenden Bezirke hatten dann Gelegenheit nach einem vorher festgelegten Leitfaden ihre wichtigsten Daten, Aktivitäten und Probleme vorzustellen. Wolfgang Seidel, stellv. Landesvorsitzender sowie Landesgeschäftsführer Karl Biedermann und Landesschatzmeisterin Christiane Webert führten danach mit straffem Zeitmanagement durch die ebenfalls vorher bekannten, nachfolgenden wichtigen Themenbereiche:
Nach vorbereiteten Informationen zu allen Themen wurde jeweils breiter Raum für Diskussionen zum Erfahrungsaustausch gegeben. Daraus nur einige der gemeinsam erkannten wichtigen Aussagen: - Die Brückenfunktion der Bezirksvorstandscha ften als verlängerter Arm der Landesleitung und andererseits als Interessenvertretun g der Basisgruppen nach oben ist für die Landsmannschaft von unverzichtbarer Bedeutung. Kein Landesverband ist in der Lage den erforderlichen engen Kontakt mit weit über 100 Ortsgruppen zu halten. - Der persönliche Kontakt zu den Basisgrüppen ist von größter Wichtigkeit. Nur so kann in vielen Situationen Hilfe und Unterstützung gegeben werden. - Organisation nach vereinsrechtlichen Vorschriften und Finanzverwaltung unter Beachtung von steuerlichen Vorschriften für gemeinnützige Vereine sind professionell und ordnungsgemäß zu beherrschen. - Finanzierungsmöglichkeiten und Zuschüsse der öffentlichen Hand sind zu nutzen. - Besondere Beachtung fand ein Vorschlag, in überörtlichen Arbeitsgruppen Aufgaben zu bündeln, die einen Ortsverband überfordern. Damit könnten auch wirklich zukunftsorientierte Themen behandelt werden, z. B. Information über Immobilienkauf und Geschäftstätigkeit in Schlesien nach polnischer/europäischer Gesetzeslage. - Angesprochen wurde auch die ballmögliche Präsenz der Schlesischen Landsmannschaft in allen Gliederungsebenen im Internet. - Einstimmig wurde beschlossen, daß die vorgesehenen Führungsseminare wie geplant in den einzelnen Bezirken für die Basisgruppen weitergeführt werden. Drei Bezirke haben diese spontan für 2002 vorgeschlagen. Die sehr engagierte
Mitarbeit der Teilnehmer wurde belohnt durch ein kleines Rahmenprogramm.
Herr Bialon, der Ortsvorsitzende der Schlesier in Rothenburg - er
hatte schon bei den Seminarvorbereitungen mitgewirkt
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