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Schlesische
Nachrichten 19/2001
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Es ist gute Tradition, dass sich die schlesische Priestergemeinschaft mit Diakonen und Ordensleuten alljährlich im Würzburger Diözesanhaus Himmelspforten versammelt. Auch in der letzten Juliwoche 2001 war es so. "Würzburg mit der,Pforte des Himmels` ist uns ein vertrauter und liebgewordener Ort, der solche Tage der Begegnung immer wieder gelingen lässt", hieß es in der Einladung, die der Visitator Winfried König als Vorsitzender des schlesischen Priesterwerks ausgesprochen hatte. Mit seinem Konsistorium sucht und findet er jeweils Referenten und Themen, die für die heimatliche Kirche und die aktuelle theologische Diskussion von Bedeutung sind.
Zwei schlesische Kardinäle, ein Historiker, ein Fachmann für Islamkunde und ein Gastreferent aus Schlesien bestritten das Programm. Prof. Werner Marschall, Freiburg, machte in seiner Betrachtung von 800 Jahren schlesischer Geschichte den Auftakt mit der Fragestellung: "1201 -ein Markstein schlesischer Geschichte?" Joachim Kardinal Meisner, Köln, hatte "Katholizität und Nationalität" zum Thema und feierte mit den Teilnehmern Gottesdienst. Leo Kardinal Scheffczyk, München, referierte über die "Kirche unter den Konfessionen und Religionen" und feierte ebenfalls mit den Versammelten Gottesdienst. Den "Islam in Deutschland und seine pastoralen Herausforderungen" behandelte als anerkannter Fachmann Prof. Günter Riße, Köln. Einen überaus interessanten Einblick in die "Situation der Theologie und der theologischen Ausbildung in Polen" gab Prof. Ignacy Dec, der Rektor der Päpstlichen Akademie Breslau.
In den Tagen der Zusammenkunft wird auch der im jeweiligen Jahr verstorbenen Mitbrüder gedacht, eine selbstverständliche und liebe Pflicht. Aber auch die besonderen Anlässe im Mitgliederkreis kommen zu ihrem Recht: vier 65-jährige Weihejubiläen, sechs 60-jährige Jubiläen, 14 goldene Priesterjubiläen gehörten diesmal dazu.
Zur überaus großen Gemeinschaft von 120 Teilnehmern gehörten der Görlitzer Dompropst Birkner, der Visitator für BranitzLeobschütz, Grocholl, die Minderheitenseelsorger für Oppeln und Gleiwitz, Globisch und Pyrchalla, der Präsident des Heimatwerkes Schlesische Katholiken, Prof. Josef Joachim Menzel; eine lebendige Kirche Schlesiens in der Bundesrepublik Deutschland.
SN (KK)|
Haus Schlesien: Fotowettbewerb "Industriekultur in Schlesien" |
BILD
AUS DER HEIMAT
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| 2. Preis: Jozef Jazowy:Historischer Wasserturm von Groß Strehlitz. |
Glatz,
Steinerne Brücke
Archiv SN
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Bis 21. Oktober 2001: "Wo Lieblichkeit und Reiz in tausend Formen blühen" Streifzüge durch die Literaturlandschaft Schlesien.
bis 25. November 2001: Prof. Norbert Hornig, Gemälde und Aquarelle.
neu: Der älteste schlesische Porzellanhersteller. 170 Jahre "Krister Porzellan Manufaktur" in Waldenburg
Sonntag, 07. Oktober 2001, 15:00 Uhr:
Die Porzellane der Porzellanfabrik C. Krister, Waldenburg - ausgewählte Beispiele aus der Produktion der ältesten schlesischen Porzellanfabrik. Referent: Gerhard Schmitt-Stein, Wuppertal
"Literarischer Herbst im HAUS SCHLESIEN":
Sonntag, 14. Oktober 2001, 15:00 Uhr:
Literarische (Be)Funde III.Der Dichter Karl von Holtei (1798 1880)zwischen Wanderlust und Heimatliebe.
Referentin: Selma Kreibohm M.A., Bonn
Das Museum für schlesische Landeskunde (Dollendorfer Str. 412, 53639 Königswinter-Heisterbacherrott) hat täglich von 10-12 Uhr und 13-17 Uhr, außer Montags, geöffnet. Führungen durch die Ausstellung für Gruppen nach Voranmeldung (0 22 44/ 886 0). E-mail: museum@hausschlesien.de
Nach Ansicht sowohl
deutscher, tschechischer als auch polnischer Regionalpolitiker ist die
Lausitz noch nicht ausreichend auf den Beitritt Polens und Tschechiens
in die EU vorbereitet. So würde vor allem der Zustand des Straßennetzes
bei ansteigendem Durchgangsverkehr erhebliche Probleme bereiten und zusätzliche
Investitionen erfordern. Bei der Suche nach potentiellen Investoren sehen
die Regionalpolitiker zusätzliche Problem, da die Wartezeiten für
den Einsatz polnischer und tschechischer Arbeitskräfte noch
zu lang seien. SN
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