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OS Aktuell

Zum Thema "Die politische Entwicklung der Deutschen im Oppelner Schlesien" veranstaltet die Burschenschaftliche Stifung vom 5. bis 7. September 2001 im Pilgerheim des Klosters auf dem Sankt Annaberg ein Symposium. Der Mittwoch steht im Zeichen der regionalen Geschichte, wozu namhafte Referenten - Dr. Norbert Honka, Ewald Pollok - gewonnen werden konnten. Am Donnerstag stehen die Deutschen der Region im Mittelpunkt: Bruno Kosak referiert über den Deutschunterricht, ebenso sprechen Vize-Landrat Christoph Wysdak (Die deutsche kommunale Selbstverwaltung in Oberschlesien), Dr. Adolf Kühnemann (Deutsches Kulturleben) und Wolfgang Globisch (Minderheitenseelsorge). Am Freitag folgt ab 16 Uhr eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Deutschen in Oberschlesien, an der u.a. Dr. Renata Schumann, Jözef Kotys, Landrat Joachim Czernek, Johann Lehnort, Bruno Kosak und Hubert Beier teilnehmen. Der Eintritt ist frei.
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Am 4. Oktober bietet die Schlesische Universität zu Kattowitz eine eintägige Tagung zur Geschichte der polnischen Nachkriegslager in Oberschlesien an. Insbesondere steht dabei das Lager Zgoda in Eintrachtshütte im Vordergrund. Tagungsleiter ist der Historiker Zygmunt Wozniak.
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Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit HdpZ (ul. Rybnicka 27, 44-100 Gliwice, Tel. 032-232-49-02) bietet nach der Sommerpause im Rahmen seiner Vortragsreihe "Lokale Geschichte" im kommenden September folgende Veranstaltungen mit kompetenten Referenten an: Am 27. September "Ethnische, politische und wirtschaftliche Probleme in Ratibor in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg" (Ort: Ratibor, Partner: Kreis Ratibor und DFK Ratibor). Noch nicht genau bekannt sind die Termine folgender Veranstaltungen: "Namslauer Legenden" (Ort: Namslau, Partner. Kreis und Stadt Namslau, SozialKulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien - Kreisverband Namslau) und "Wit Swosz - Veit Stoss und seine Verbundenheit mit dem Gebiet Neisse" (Ort: Patschkau, Partner. Kreis Neisse, DFK Neisse) Termine im Oktober: am 25. "Wallfahrtsorte im Ratiborer Gebiet" (Ort: Nensa, Partner: Kreis Ratibor, DFK Ratibor) sowie noch undatiert "Konrad Bloch -ein Nobelpreisträ-ger aus dem Neisser Gebiet" (Ort: Patschkau, Partner. Kreis Neisse, DFK Neisse). Die genauen Anfangszeiten und Veranstaltungsorte können beim HdpZ erfragt werden.
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Ebenfalls das HdpZ organisiert vom 15. bis 16. Oktober eine Konferenz zum Thema "Das Plebiszit in Oberschlesien 1921.". Die Veranstaltung wird organisiert in Zusammenarbeit mit dem Marschallamt der Woiwodschaft Oppeln, dem Herderinstitut in Marburg und der Universität Oppeln.
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Am 20. September wird in der heute zum Bezirk Oppeln gehörenden großpolnischen Gemeinde Rudniki der "10. Interwoiwodschaftliche Wettbewerb zur Volkstums- und Brauchtumskunst" veranstaltet. Organisiert wird der Wettbewerb vom Kreis Rosenberg und DFK-Kreisverband Rosenberg.
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Unter dem Motto "Wo Lieblichkeit und Reiz in tausend Formen blühen" lädt das Museum für schlesische Landeskunde im Haus Schlesien bis zum 21. Oktober 2001 zum Streifzug durch die reiche Literaturlandschaft Schlesiens ein. Die Ausstellung bietet einen Überblick über Leben und Werke namhafter schlesischer Dichter vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Begleitet wird die Ausstellung durch Vortragsabende. Auskünfte und Voranmeldungen zu Führungen unter Telefon 02244/8860.
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Ebenfalls im Haus Schlesien ist noch bis zum 16. September die Fotoausstellung "Industriekultur in Schlesien" zu sehen.
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Der neue Direktor des Museums Ostdeutsche Galerie in Regensburg, Pavel Lilka, hat in einem Zeitungsgespräch mehrere Änderungen am Museumskonzept vorgestellt. Der 59jährige Tscheche erwägt u.a. eine Namensänderung für die Einrichtung. "Ich denke zum Beispiel an den Namen Mittelosteuropa-Museum", so Lilka, vormals Direktor des Hauses der Kunst in Brünn. "Mit den zahlreichen und weitgehenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen des letzten Jahrzehnts entstand eine neue gesamtpolitische Lage, die den ursprünglichen Auftrag der Ostdeutschen Galerie in Frage stellt." Die Kunst aus Pommern, Ost- und Westpreußen, Danzig, Schlesien, Böhmen, Mähren, Siebenbürgen und Banat zu fördern und damit das Erbe der ostdeutschen Kunstzentren zu bewahren - so steht es in der Stiftungssatzung -, sei überholt und müsse geändert werden. "Der Blickwinkel muss auch in der Kunst auf Europa gelenkt werden." "Die vormals ostdeutschen Gebiete sind angesichts des vereinten.Europa Bestandteil einer größeren Gemeinschaft. Das Interesse soll deshalb von der ostdeutschen auf die mittelosteuropäischen Künstler verlegt werden," so Pavel Lilka.
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Das Oppelner Freilichtmuseum in Oppeln Birkowitz organisiert einen Fotowettbewerb für Hobbyfotografen: "Denkmäler der ländlichen Holzarchitektur im Oppelner Land". Einsendeschluß ist der 31. Oktober. Gefragt sind schwarz-weiß- wie auch Farbfotos; Größe: 20 mal 30 Zentimeter. Freilichtmuseum in Oppeln- Birkowitz, u1.Wroclawska 174, 45837 Oppeln (Telefon 077 - 474 - 30 - 21).
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Die Heimatgemeinschaft Ziegenhals bietet bei ausreichendem Interesse einen Nachdruck der Stadtgeschichte unter dem Titel "Aus einer kleinen Fürstenstadt" von Paul Kutzer an. Interessenten mögen sich bei Jürgen Janusch, Kleistraße 4, 45472 Mühlheim/Ruhr melden. Der Kaufpreis ist abhängig von der Anzahl der Vorbestellungen.
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In Gräflich Wiese (Kreis Neustadt) soll das 1945 zerstörte Gefallendenkmal wiedererrichtet werden. Der Scholtis habe dies jüngst angereisten vertriebenen Oberschlesiern zugesagt, die kürzlich aufgefundenen Teile des Denkmals rekonstruieren zu lassen. Unbeschädigt wiederaufgefunden wurde die Tafel mit den Namen der 109 im Ersten Weltkrieg gestorbenen Dorfeinwohner.
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Sympathisanten der "Bewegung für Autonomie (Ober-)Schlesiens" haben eine neue Website im Internet eingerichtet: www. echoslonska.com.
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Im Verlag Book an Demand (Norderstedt) ist von Ingelore Borchers ein Buch über "Oppeln` mit autobiographischen Zügen erschienen. Es zählt 324 Seiten und kostet 40 Mark.
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Der Gleiwitzer Kreis (GK) erhielt von der Stadtverwaltung Gleiwitz eine Liste mit den in der Zeit von März 1945 bis Ende 1947 am Alten Coseler Friedhof bestatteten Personen. Diese sind überwiegend namentlich erkannt und bezeichnet. Einigen in Deutschland lebenden Personen ist es direkt nach Einsicht der Listen gelungen, die genauen Bestattungsdaten der eigenen Verwandten zu identifizieren. Interessierte Gleiwitzer, deren Verwandte irgendwann in der damaligen Zeit umgekommen sind und die nicht genau über die Beerdigungszeit Kenntnis haben, können sich zur Klärung mit Karl Mosler, Hohe Straße 140,50129 Bergheim, in Verbindung setzen.
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"Als er vor kurzem in Breslau einen Schuh Shop eröffnete, machte Joachim Gabor auch einen Abstecher in das oberschlesische Groß Strehlitz. Hier wurde er vor 72 Jahren geboren, verbrachte seine Jugend im elterlichen Schugeschäft. Der gelernte Sattler ist heute der nach eigenen Angaben größte deutsche Damenschuh-Hersteller und hat inzwischen auch bei den Herren Fuß gefasst: 300.000 Paar will Gabor in diesem Jahr an den Mann bringen. Peanuts im Vergleich zu den Damenmodellen: Rund sieben Millionen Paar im mittleren Preissegment zwischen 140 und 180 Mark werden alljährlich im oberbayerischen Rosenheim geordert. Produziert werden hier höchstens 1000 Paar pro Tag, meistens Mustermodelle. Rund die Hälfte der Tagesproduktion von über 33.00Ö Paar Schuhen kommt aus Österreich, auch Portugal ist ein solides Standbein. Insgesamt rechnet Joachim Gabor mit 600 Mio. DM Umsatz in diesem Jahr." (Die Welt)
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Die "Bewegung für Autonomie (Ober-) Schlesiens" und die von ihr getragene Wahlliste "Autonomie für Oberschlesied`, die in drei Wahlbezirken mit Kandidaten für den Senat antritt, hat Mitglieder und Sympathisanten aufgefordert, bei den Wahlen zum Sejm im Wahlbezirk Gleiwitz die Ärztin Beatrix Pischka zu wählen, die für die DFK-Liste kandidiert. In den Bezirken Kattowitz und Ratibor-Rybriik wurde die Wahl von Eugenia Maleszewska-Gamon und Ludwig Zogala von der Bürgerplattform (PO) empfohlen.
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Eine Schrift über die "Brandmalereien im Altarraum der evangelischen Nikolai-Kirche zu Pitschen O/S" mit herrlicher Bebilderung hat Franziskus Fuckner (Beverfoerder Weg 4, 59387 Ascheberg, Telefon 0 25 93 / 55 52) herausgegeben. Das Heft (Format 21 mal 23 Zentimeter) zählt 32 Seiten.
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Der letzte von vier Mördern des polnischen Priesters Jerzy Popieluszko wurde in Oppeln nach 15 Jahren aus der Haft entlassen. Reue zeigt der führere Geheimdienstleutnant Grzegorz Piotrowski allerdings keineswegs. Empört fordern viele Polen endlich die lückenlose Aufklärung des Meuchelmordes. Mit seinen regimekritischen "Messen für das Vaterland" im Warschauer Stadtteil Zoliborz hatte Popieluszko sich Anfang der 80er Jahre den Unmut des Militärregimes von General Jaruzelski zugezogen. Wenige Tage nach einem merkwürdigen Auto-Unfall wurde er am 19. Oktober 1984 von Agenten des Geheimdiensts entführt. Elf Tage später wurde die gefesselte Leiche des 37-Jährigen, der vor seinem Tod schwer misshandelt worden war, bei Wloclawek aus einem Stausee der Weichsel gefischt.
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Weil sie mehr als zwei Jahre lang mindestens 62 polnische und deutsche Pflegekräfte aus Oberschlesien an Familien in Südhessen vermittelte, wurde eine 70jährige am 17. August vom Amtsgericht Darmstadt zu einer Geldstrafe von 8.400 Mark verurteilt. Daß die aus Oppeln stammende geständige Angeklagte offenbar nur helfen wollte, für ihre Vermittlung kein Geld erhielt, schützte sie vor der Strafe nicht. Sie selbst war- auch als Pflegehelferin im Jahr 1991 nach Deutschland gekommen. Das DRK hatte sie dafür angeworben. Als ein Pflegeverein im Vorderen Odenwald einige Zeit später auf die im großen Umfang einsetzende preiswerte Konkurrenz von Pflegekräften aus Polen aufmerksam wurde, erstattete der Verein Anzeige. Eine Lawine brach los, die das "Darmstädter Echo" folgendermaßen beschrieb: "Von immer mehr Familien, die den pflegebedürftigen Vater oder die Schwiegermutter zu Hause versorgen wollten, wurde die Angeklagte angesprochen. Sie habe daraufhin zu ihren Verwandten und Bekannten in den Dörfern bei Oppeln Kontakt aufgenommen. Mit einem Touristenvisum für drei Monate reisten diese ein, arbeiteten in dieser Zeitspanne ohne Erlaubnis. Deren Lohn: freie Unterkunft und Verpflegung, 1500 Mark Taschengeld. Dauerte die Pflege länger, kam nach drei Monaten eine andere Polin als Ersatz. Zumeist seien die alten Menschen lie-bevoll und aufopfernd gepflegt worden; zu einem Preis, für den kein deutscher Helfer sich gefunden hätte, räumte auch der Staatsanwalt ein."
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Einen Monat nach dem Hochwasser in Polen schätzt die Regierung den entstandenen Sachschaden auf 1,2 Milliarden Mark. Die Kosten für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete im Süden und Südosten Polens sind nach Einschätzung von Maciej Musial, Chef der Regierungskanzlei, vermutlich noch wesentlich höher. Auch in einigen Dörfern des Kreises Neisse, dem Partnerkreis von Mainz-Bingen, kam es Ende Juli zu Überschwemmungen. Um mit dem Nötigsten auszuhelfen, schickte der Landkreis Mitte August einen Lkw-Zug mit Hilfsgütern auf den Weg. "Viele Häuser in Polen sind betroffen, die Schäden, die das Wasser angerichtet hat, macht oft eine totale Renovierung nötig", beschreibt Landrat Claus Schick die Situation. "Mit unseren Materialien helfen wir mit, daß viele Häuser bald wieder bewohnbar werden." Der Transport umfaßte u.a. 317 Teile Bettwäsche und Textilien, zwei Paletten Fliesen, 256 Paar Gummistiefel, 500 Quadratmeter Teppichboden, eine Trinkwasserpumpe und ein 4-KW-Stromaggregat. Zudem wurden noch Dutzende Möbelstücke, Schränke, Sessel, Tische, Sideboards und Betten zur Verfügung gestellt.
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Als "Stunde der Begegnung, mit Kunst und Musik gemeinsam unterwegs zu sein, Brücken zu bauen und zu reparieren", beschrieb Bürgermeister Paul Larue das Anliegen des Festaktes zur Eröffnung der Ausstellung "Unterwegs - 1000 Jahre deutsch-polnische Begegnungen" am 4. August im Dürener Museum. Neben dem polnischen Botschaftsrat Dariusz Laska, Pastor Bogdan Kitzinger mit dem Annachor aus dem oberschlesischen Babitz und zwei Patern vom Annaberg war auch Erzbischof Alfons Nossol aus Oppeln beim Festakt dabei. Er hielt eine Rede zur Geschichte der deutsch-polnischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis zum z. September ist die Ausstellung zu sehen, die auch Werke polnischer Künstler zeigt, die heute in Deutschland leben.
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In Gieschewald bei Kattowitz ist am 18. Juli ein "Denkmal für die Schlesischen Aufständischen und Opfer der Konzentrationslager 1939-1945" eingeweiht worden.
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Der Kreis Nikolai hat sich ein neues Wappen "gegeben". Die Farben sind rot und blau, die Elemente sind der Oppelner Piastenadler und eine Ritterrüstung.
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Seit 1990 hat die Bundesregierung für die deutschen Minderheiten in Osteuropa und in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion fast 1,5 Milliarden zur Verfügung gestellt. Mehr als 200 Millionen Mark davon gingen an die Deutschen in Polen.
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Um den persönlichen Kontakt zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen den Partnerkreisen Mainz-Bingen und Neisse zu intensivieren, bietet die polnische Seite dem westdeutschen Landkreis an, ein Partnerschaftsbüro in Neisse einzurichten. Durch die Konversion von Armeestandorten seien viele Gebäude frei geworden, wo ein Partnerschaftsbüro, deutsches Gästehaus oder kulturelles Zentrum eingerichtet werden könne, heißt es.
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Am 17. August beging Professor Klaus Miehlke seinen 85. Geburtstag. Der Ehrenbürger von Wiesbaden wurde in Oppeln geboren. Der "Rheuma-Papst" hatte jahrzehntelang das Ansehen Wiesbadens als moderne Medizinstadt gepflegt und weiter entwickelt.
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Mehr als 2.500 Stahlarbeiter haben am 10. August in Kattowitz gegen die Auflösung des bankrotten Stahlwerks Baildonhütte protestiert. Auf einer Demo zum Sitz der Woiwodschaftsverwaltung forderten sie die Erhaltung der bedrohten Arbeitsplätze.
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Der "Neisser Kultur- und Heimatbund" (Gelber Stern 21, 31134 Hildesheim) bietet eine ins Deutsche übersetzte Schrift des Prälaten Nikolaus Mroz an: "Erzählungen zur St. Jakobuskirche Neisse". Der Preis beträgt acht Mark zuzüglich Versandkosten.
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Nach Ansicht des Präsidenten des Weltverbandes der Anglisten Viereck ist derzeit trotz der Globalisierung zu beobachten, daß sich weltweit sehr unterschiedliche Ausprägungen der englischen Sprache entwickeln, die gar zur Bildung "neuer Muttersprachen" führen könnten. So könnten sich beispielsweise die Sprecher afrikanischer und indischer "Englishes" untereinander nur noch schwer verständigen. Dies erinnere, so Viereck, an die Bildung der romanischen Sprachen (z.B. Spanisch, Italienisch, Rumänisch) aus dem Latein.

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