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17. Dezember 2001
Grüße
und Wünsche zum Wehnachtsfest
Liebe Hindenburger,
wer von uns noch Krieg und Nachkriegszeit erlebt
hat, betrachtet fassungslos die derzeitige weltpolitische Entwicklung.
Wir dachten in europäischen Dimensionen, und somit erschien uns
ein Krieg nach über 50 Jahren Frieden und bei internationalen
Zusammenschlüssen für völlig abwegig. Europa war ,geordnet`
abgesehen vom Balkan - auch Osteuropa ist auf dem Weg zu einem gemeinsamen
Europa, was konnte also noch den Frieden gefährden?
Der Schein trog, niemand war in der Lage, sich die Effizienz des internationalen
Terrorismus vorzustellen, nun schaut er uns in aller Brutalität
ins Gesicht und zwingt Regierungen zum Handeln.
Das Fest des Friedens, Weihnachten, steht wieder einmal mehr unter
einem unheilvollen Stern. Dennoch, der Stern von Bethlehem hat seine
Macht nicht eingebüßt, so oft hat seine Leuchtkraft uns
schon in scheinbar hoffnungslosen Zeiten Halt und Hoffnung geboten.
Vertrauen wir darum auf die Macht des Guten, die sich letztlich noch
immer durchgesetzt hat, auch weil der Drang zum Überleben ein
Naturgesetz ist.
Dieses Jahr brachte uns wieder das Hindenburger Heimattreffen, das
nach vielen Aussagen als gelungen bezeichnet werden kann. Der menschliche
Kontakt zwischen uns Hindenburgern gibt von neuem Kraft, sich für
die Gemeinschaft einzusetzen. Leider war die Besucherzahl diesmal
so gering wie noch nie (2.585), nehmen wir einmal an, daß dies
auch mit der außenpolitischen Lage zusammenhing.
Im Nämen des Vertretungsausschusses Hindenburg O/S wünsche
ich unseren lieben Hindenburgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest,
besinnliche Feiertage im Kreis von Angehörigen und Freunden und
ein glückliches Neues Jahr.
Ihre Marianne Moder Heimatkreisvertrauensfrau