
Das
Kreuz in der Heinrichstral3e in Hindenburg OlS
Foto: Spielvogel
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Gerade im Monat November
verweilen wir in unseren Gedanken an den Gräbern
unserer Vorfahren in Hindenburg und in Oberschlesien.
An manchen Friedhofskreuzen werden wir Kerzen anzünden
und uns unserer lieben Verstorbe nen erinnern.
Auch bei dem 25 . Hindenburger Heimattreffen in Essen
wunde ihrer würdevoll gedacht Nachfolgend veröffentlichen
wir den Text der Totenehrung, die vom Bundessprecher
der Hindenburger, Damfan Spielvogel, bei der Feierstunde
am 23.09.2001 in der Gniga Halle gehalten wurde: Oberschlesien
- du bist ein Land wie ein Eichenblatt, von der Oder
und ihren Nebenflüssen durchzogen. Du bist ein
Land, das mit deutschen Zungen besungen und mit dem
Fleiß unserer Vorfahren aufgebaut wurde! Und in
diesem Land liegt unsere Vaterstadt Hindenburg. Wir
denken an unsere Vorfahren, die ihr Leben geopfert,
die
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schicksalsschläge
durchstanden, die immer wieder aufgebaut und ihrer Heimat
die Treue gehalten haben! Wir denken an die Toten der
beiden Weltkriege, die im Krieg Leben und Gesundheit
verloren, an diejenigen, die ihr Schicksal in den oberschlesischen
Abstimmungskämpfen vor 80 Jahren an Deutschland
gebunden haben und dafür so hart bestraft wurden!
Wir denken an unsere vielen oberschlesischen Familien,
denen bei Flucht und Vertreibung das Werk von Generationen,
die Freiheit, die Ehre, die Gesundheit und hunderttausendfach
das Leben genommen wurde! Wir denken an unsere Angehörigen,
die mit uns auf die Flucht gegangen sind oder vertrieben
wurden und bis zu ihrem Tod gehofft haben in ihre Vaterstadt
und Heimat zurück
kehren zu können! Wir denken an alle Mitglieder
unserer bekennenden Gemeinschaft, die unserer ostdeutschen
Vaterstadt die Treue gehalten haben. Wir wollen sie
in unserem Gedenken, mit unseren Gedanken immer in Ehren
halten und uns zu ihren Leistungen
bekennen. Wir appellieren an diejenigen, die heute die
Mächtigen in Hindenburg O/S sind: Nicht geschändete
Grabmäler oder der Versuch, die Erinnerung an die
deutsche Vergangenheit zu zerstören, weisen in
die Zukunft! Wir wollen heute an einen großen
Hindenbur.ger erinnern, an Herbert Skowronek, einen
Oberschlesier, Europäer und einen Mitstreiter,
der sich bis zu seinem Ende immer für seine Vaterstadt
selbstlos eingesetzt hat. Wir gedenken auch Alfred Max
Liwowski, der um das Deutschtum in~Hindenburg stets
bemüht war. Gerade in dieser Stunde gilt unser
Mitgefühl den Opfern des schrecklichen Terrors
in den USA. Und indem wir an unsere Toten denken, wollen
wir uns zu unserer Vaterstadt bekennen. Unsere Vaterstadt
Hindenburg im Europa der Zukunft ist unser Erbe und
Auftrag.
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