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Ein Denkmal kehrt zurück



Unter dieser Überschrift berichteten wir in Ausgabe Nr. 6 unserer Heimatzeitung vom 30. März d.J., daß bereits vor 62 Jahren, im September 1938, im Park in Klausberg ein Gedenkstein für Paul Kraus (1870-1934) enthüllt wurde. Damals schrieben wir u.a.: Dieser zur Zeit vergessene Komponist, Autor von fast 300 Musikstücken, kam in Klausberg zur Welt. Die bekanntesten seiner Kompositionen sind Walzer, dank derer er auch den Beinamen "Oberschlesischer Strauß" erhielt... Das Denkmal von Paul Kraus überlebte nur sieben Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Tafel und Inschriften abgerissen und der Gedenkstein umgeworfen. Vor einigen Jahren beschlossen einige Einwohner von Klausberg, Mitglieder des DFK, das Denkmal wieder aufzustellen. Sie fanden den Stein und sicherten ihn ab. Die neue Tafel, abgegossen in den Gleiwitzer Werken für Technische Anlagen (GZUT), stiftete Johann Hermann, ein seit 1981 in Hamm in Deutschland lebender ehemaliger Klausberger. Am 4. September 2000 fand in Klausberg die feierliche Enthüllung des Gedenksteines in Anwesenheit des Hindenburger Stadtpräsidenten Roman Urbanczyk, den Vorsitzenden des DFK Klausberg, Adelheid Sklepinski, sowie Herrn Johann Hermann aus Hamm statt. In der Nacht vom 30./31.Januar 2001 versuchten Diebe, die neue Tafel vom Stein abzureißen und diese wurde dabei beschädigt. Wie Herr Johann Hermann jetzt mitteilte, wurde die Tafel repariert und am 4. Juli 2001 von Josef Gaschka mit seinen Brüdern und Klaus Pelka wieder an dem Gedenkstein angebracht. Der Gedenkstein steht neben der Laurentius - Kirche im Hindenburger Stadtteil Klausberg. Das beistehende Foto von der Gedenktafel wurde von Herrn Johann Hermann am 16. Juli 2001 gemacht. K.F