| 04 Aus dem DFK-Kreisverband Hindenburg: Neue Ortsgruppe in Ruda-Friedenshütte Nachdem der Vorsitzende des DFK-Kreisverbandes Hindenburg, Alfred Max Liwowski, im Juli 2000 und bereits im Februar 1999 sein Stellvertreter und zugleich Vorsitzender des DFK Rokittnitz (Martinau), Josef Krzemien, verstorben waren, blieb es eine Weile ruhig um Hindenburg. Neue Vorsitzende in Rokittnitz ist seit anderthalb Jahren Eleonore Krzemien, ihr Stellvertreter Joachim Pospiech. Auch der DFK-Kreisvorstand in Hindenburg wurde im Oktober 2000 neu gewählt. Aus den Wahlen gingen Helmut Malina als Vorsitzender sowie Alfred Wlochowicz und Adelheid Sklepinski als Stellvertreter hervor. Der Vorsitzende berichtet über den Kreisverband und seine Aktivitäten: Dem Kreisverband Hindenburg gehören folgende acht DFK-Ortsgruppen an: Mikultschütz (Klausberg), Biskupitz, Rokittnitz, Zaborze (Hindenburg-Ost), Pilzendorf, Hindenburg-Stadtmitte, Borsigwerk (Hindenburg-Nord), Ruda-Friedenshütte. Der Kreisvorsitzende schreibt in einem Brief vom April 2001 an die AGMO über kulturelle Aktivitäten in Hindenburg seit Jahresbeginn: "Im Januar hat ein `Karnevalbegegnungsfest' für 135 Mitglieder stattgefunden, mit großem Erfolg vom Kreisverband organisiert. Für ihre Mitglieder organisierte auch jede der acht Ortsgruppen karnevalistische Veranstaltungen für insgesamt 285 Teilnehmer. Im März wurde in allen Ortsgruppen der Frauentag gefeiert. Zur Zeit wird überall der Muttertag vorbereitet, Gottesdienst in deutscher Sprache in vier Ortskirchen und Begegnungsfeste in den jeweiligen Ortsgruppen. Mit unserer Unterstützung wurde auch eine neue Ortsgruppe in Ruda gegründet, die seit Januar 2001 dem Kreisverband Hindenburg angehört. Die wichtigste Sache für unseren Kreisverband is zur Zeit die Bearbeitung und Vorbereitung einer Chronik des DFK Hindenburg im Buchformat." Zur Dokumentation der erlernten Deutschkenntnisse wollte der DFK Kreisverband im Sommer eine zentrale Jahresabschlußfeier für die am Projekt Deutschunterricht teilnehmenden Kindergärten durchführen. Bei einem feierlichen Beisammensein mit den Eltern der Kinder, Delegierten des Kreisverbandes und des Bildungsamtes sollten die Kinder deutsche Lieder und Gedichte vortragen. Doch leider ist der Antrag auf Förderung der Veranstaltung vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau abschlägig beschieden worden, so daß die Durchführung in Frage gestellt wurde. Im März 2001 wandte sich Helmut Malina an die AGMO und bat um Vermittlung bei der Suche nach Textheften und Übungsbüchern für den Deutschunterricht. Dieser Bitte konnte entsprochen werden, indem ein größerer Posten Deutschbücher, die bereits im AGMO Koordinatinsbüro in Groß Strehlitz zwischenlagerten, angeboten wurde. Im April 2001 berichtet der Vorsitzende über den Deutschunterricht: "Vor einem Monat haben wir zwei Sprachkurse eingerichtet, einen für die Jugend und den zweiten für Erwachsene, insgesamt 45 Teilnehmer. In diesem Jahr organisieren wir weiterhin den Deutschunterricht in vier Kindergärten Hindenburgs für 255 Kinder." AGMO/ah (UO)
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