Geschichte der Straßennamen
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Antoni (Anton) Korczok, Seelsorger in der St.- HedwigGemeinde, Gründer der polnischen Minderheitsschule in Hindenburg-Ost, kam im Konzentrations lagcr Dachau um; Emil Szramek, Volkstumsaktivist in Hindenburg O/S, kam im Konzentrationslager Dachau um. Zwischen 1988-1990 wurden noch zwei weitere Geistliche aus Hindenburg O/S gewürdigt: Anton Tometzek (1887-1962), langjähriger Pfarrer der Hl.-Geist-Gemeinde zw. 1927-1962, und der 1986 verstorbene Franz Pieruschka, Pfarrer der St.-Anna-Gemeinde zw. 1939-1986 (beide in polnischer Schreibweise: Antoni Tomeczek und Franciszek Pieruszka). Ferner Namensgeber Hindenburger Straßen waren: Pawel Achtelik, aktiver Kommunist der 30ger Jahre, und Wincent Pstrowski, Begründer des sozialistischen Produktionswettkampfes in der zweiten Hälfte der 40ger Jahre. Trotz der durchgeführten "Säuberung" in den Jahren 1989-1991 blieb als Namensgeber einer Straße in Mathesdorf, Roman Ligenza, kommunistischer Funktionär, Hindenburger Ratsherr der Jahre 1927-1933 und Mitglied des Preußischen Landtages.
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