Zeittafel 01

wapphin.gif (1747 Byte)Die Geschichte der Stadt Hindenburg OS

etw. 10000 v. Chr. Schwache Spuren von Menschen der Altsteinzeit in Oberschlesien.
um 7000 v. Chr. Mittelsteinzeitliche Besiedlung der Hindenburger Flur, vornehmlich im Stadtteil NO.
4000-1800 v. Chr. Schwache indogermanische Spuren im Süden und Westen der Hindenbburger Flur
1000 v. Chr. Schlesien wird Kernland der Illyrer.
600-300 v. Chr. Frühgermanen (Bastarnen und z. T. Skiren) in Nordschlesien.
400 v. Chr.
100 n. Chr.

Kelten in Südschlesien (in Oberschlesien bis 100 n. Chr.).

120 v. Chr.
400 n. Chr.
Wandalische (germanische) Bauernstaemme (Silingen) in Schlesien (in Oberschlesien erst im 1-2. Jahrhundert n. Chr.).
um 400 n. Chr. Die Hauptmasse der Wandalen verlässt im Zuge der Völkerwanderung Schlesien.
um 600 Slawen wandern nach Schlesien und Ostdeutschland ein.
963 Der polnische Piast Misko I. unterliegt dem deutschen Markgrafen Gero und wird dem Deutschen Kaiser Otto I. zunächst tribut- und bald danach lehnspflichtig.
1000-1335 Schlesien im Spannungsfeld zwischen Polen und Böhmen.
1137 Der Pfingstfriede zu Glatz zwischen Polen und Böhmen bringt gesicherte Grenzen zwischen Schlesien und Böhmen.
23. 4.1155 Erste urkundliche Erwähnung der Hindenburger Flur in einer Bestätigung des Breslauer Bistumsbesitzes durch Papst Hadrian IV.
1157 Kriegszug des Kaisers Friedrich I. — Barbarossa — nach Schlesien. Polenherzog Boleslaus IV. erkennt die Oberhoheit des Deutschen Reiches an. Schlesien wird ein selbständiges von Polen losgelöstes Herzogtum.
1163 In Schlesien entsteht eine vom Medium der polnischen Dynastie losgrlöste und nunmehr deutsch geprägte Piastendynastie.
vor 1200 Beginn deutscher Besiedlung Niederschlesiens.
1222 Der ,,Ujester Halt" darf nach Genehmigung des Herzogs Kasimir I. von Oppeln durch den Breslauer Bischof Lorenz nach deutschern Recht besiedelt werden.
1240-1241 Mongoleneinfall.
25. 3.1243 Verzicht auf landesherrliche Dienstleistungsansprüche und Befreiung von landesherrlichen Dienstverpflichtungen der Biskupitzer Untertanen durch Herzogin-Mutter Viola.
9. 8.1245 Weitere Erwähnung der Hindenburger Flur in einer Bestätigung des Breslauer Bistumsbesitzes als ,,villa Biskupice que est junta Bithom versus Cracoviarn" durch Papst Innozenz IV.
1246 Festlegung der Grenzen des bischöflichen Besitzes auf der Hindenburger Flur durch eine Urkunde Herzogs Wladislaus von Oppeln.
1260 Bestätigung des bischöflichen Besitzes durch Herzog Wladislaus von Oppeln und gleichzeitige Erteilung der Genehmigung zur Besiedlung der Hindenburger Flur unter dem Breslauer Bischof Thomas I. nach deutschem Recht. Erteilung des Bergbauprivilegs (für Blei) an den Bischof.
um 1300 Gründung von Zabrze, Zaborze und Sosnitza nach deutschem Recht.
1305 Die Orte Zabrze und Zaborze werden zurn ersten Male im ,,liber fundationis episcopatus Wratislaviensis", dem Gruendungsbuch des Breslauer Bistums mit seinen Einnahmeverzeichnissen, und zwar irn Register des Ujester Halts, als ,,Sadbre sive Cunczindorf" (Zabrze oder Kunzendorf) bzw. ,,Sabors" (Zaborze) erwähnt.