25. Hindenburger Heimattreffen
Totenehrung am 23. September 2001
Damian Spielvogel
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Hindenburger!
Ich möchte Sie sehr herzlich bitten, sich
von den Plätzen zu erheben, wir wollen unsere Toten ehren.
Oberschlesien - du bist ein Land wie ein Eichenblatt, von der
Oder und ihren Nebenflüssen durchzogen.
Du bist ein Land, das mit deutschen Zungen besungen und mit
Fleiß unserer Vorfahren aufgebaut wurdest!
Und in diesem Land liegt unsere Vaterstadt Hindenburg.
Wir denken an unsere Vorfahren,
die ihr Leben geopfert,
die schwere Schicksalsschläge durchstanden,
die immer wieder aufgebaut
und ihrer Heimat die Treue gehalten haben!
Wir denken an die Toten der beiden Weltkriege,
die im Krieg Leben und Gesundheit verloren,
an diejenigen, die ihr Schicksal in den oberschlesischen Abstimmungskämpfen
vor 80 Jahren an Deutschland gebunden haben und dafür so
hart bestraft wurden!
Wir denken an unsere vielen oberschlesischen
Familien,
denen bei Flucht und Vertreibung das Werk von Generationen,
die Freiheit, die Ehre, die Gesundheit
und hunderttausendfach das Leben genommen wurde!
Wir denken an unsere Angehörigen, die mit
uns auf die Flucht gegangen sind
oder vertrieben wurden und bis zu ihrem Tod gehofft haben
in ihre Vaterstadt und Heimat zurückkehren zu können!
Wir denken an alle Mitglieder unserer bekennenden
Gemeinschaft
Die unserer ostdeutschen Vaterstadt die Treue gehalten haben.
Wir wollen sie in unserem Gedenken, mit unseren
Gedanken immer in Ehren halten
und uns zu ihren Leistungen bekennen.
Wir appellieren an diejenigen, die heute die
Mächtigen in Hindenburg O/S sind:
Nicht geschändete Grabmäler oder der
Versuch, die Erinnerung
an die deutsche Vergangenheit zu zerstören, weisen in die
Zukunft!
Wir wollen heute an einen großen Hindenburger
erinnern,
an Herbert Skowronek, einem Oberschlesier, Europäer und
einen Mitstreiter,
der sich bis zu seinem Ende immer für seine Vaterstadt
selbstlos eingesetzt hat.
Wir gedenken auch Alfred Max Liwowski,
der um das Deutschtum in Hindenburg stets bemüht war.
Gerade in dieser Stunde gilt unser Mitgefühl
den Opfern des schrecklichen Terrors in den USA.
Und indem wir an unsere Toten denken, wollen
wir uns zu unserer Vaterstadt bekennen.
Unsere Vaterstadt Hindenburg im Europa der Zukunft ist unser
Erbe und Auftrag.
Ich bitte Sie um ein stilles Gebet.
Ich danke Ihnen!